Den grössten Teil unserer Schnittblumen ziehen wir selbst
aus Samen.
Die Vermehrung beginnt im speziellen
Vermehrungs-Gewächshaus. Die Samen werden in Kisten ausgesät. Meistens
können wir nach einigen Wochen den Erfolg der Aussaat beobachten.
Sobald die Sämlinge genügend gross sind, werden sie zum
ersten Mal verpflanzt. Wir Gärtner nennen dies pikieren. Dadurch erhalten
die jungen Pflanzen genügend Platz zum weiter wachsen.
Nach längerer Zeit der geduldigen Pflege sind die Pflanzen
bereit für die letzte Verpflanzung aufs Beet. Hier sollen sie uns nach
einigen Wochen oder Monaten mit ihrer Blüte erfreuen.
Hier geht uns die Arbeit mit der Pflege meisten nicht aus.
Auf dem folgenden Bild müssen die Blumen dringend von der Konkurrenz der
Beikräuter (Unkraut) befreit werden.
Nach einigen Monaten seit der Aussaat, mit viel Pflege und
etwas Glück erfreuen uns die Blumen mit ihren Blüten. Bis dies so weit ist,
kommt es nicht selten vor, dass der erwünsche Erfolg durch äussere Faktoren
stark vermindert oder teilweise sogar zu einem Totalausfall führt. Unsere
grössten Gegenspieler sind Pilzkrankheiten bei den Jungpflanzen, längere
Schlechtwetterphasen, Schnecken und Mäusefrass der Wurzeln.